Privat und beruflich, die Digitaltechnik ist schon lange in unserem Alltag angekommen. Aber warum hat sie es so schwer bis in die Schule, besonders zu unseren Schülerinnen und Schülern, durchzudringen? Nun, dafür gibt es sicherlich eine Vielzahl an Gründen, aber mich interessierte viel mehr die Frage:

Wie kommt die Digitaltechnik in die Schule?

Besonders zu den Schülerinnen und Schülern? Sicherlich gibt es dazu bereits eine Menge Ideen und Konzepte, die nur leider bisher nicht bis zu mir durchgedrungen sind, und die, die ich kenne, “passen” nicht zu mir. Diese Konzepte sind mir zu umständlich … zu aufwändig, ermöglichen mir keinen täglichen Einsatz und erzeugen in mir das Gefühl, dass ich mich und meinen eigenen und persönlichen Stil dem Konzept anpassen muss. Und genau das macht es mir sehr schwer mich mit Lust und Engagement auf diese Konzepte einzulassen.

Ich wollte ein Konzept, dass sich mir und meinem eigenen Stil den Unterricht zu planen und durchzuführen anpasst. Ich wollte ein Konzept, dass von mir keine Änderung des Kerns meines Unterrichts fordert.

Das digitale Konzept folgt dem Lehrenden!

Und genau das tut Mobile-Teaching.
Ich plane und bereite meinen Unterricht, bzw. meine Arbeitsblätter, genauso vor wie bisher auch. Und das tue ich, wie sicherlich die meisten Kollegen, zu Hause am PC. Der einzige Unterschied ist, dass ich die fertigen Arbeitsblätter nicht in Papierform ausdrucke, um sie als Kopiervorlage abheften zu können, sondern … dass ich sie als PDF-Datei drucke bzw. exportiere. Und, um die Vorteile und den Komfort des digitalen Arbeitsblattes auch den den Schülerinnen und Schülern zugänglich zu machen, fülle ich die Lücken, bisher für die handschriftlichen Eintragungen, im Arbeitsblatt z.B. mit Formular-Textfeldern. Auf diese Weise erzeuge ich ohne merklichen Mehraufwand ausfüllbare PDF-Formulare. Und wenn ich will, kann ich die Arbeitsblätter auch wie gewohnt als Kopiervorlage ausdrucken und nutzen. Denn es ändert sich weder mein Unterrichtstil noch der Entwurf oder das Aussehen meiner Arbeitsblätter.
Und damit habe ich die Möglichkeit, meinen ganz normalen und täglichen Unterricht zu digitalisieren, in dem Umfang, den ich für sinnvoll erachte.

Die Digitaltechnik erreicht die Schülerinnen und Schüler!

Zugegeben, der Ein oder Andere versteht unter Digitalisierung des Unterrichts, umfangreiche Software mit Texten, Fotos, zahlreichen Videos, Animationen, 3D Inhalten oder sogar virtual reality Einlagen. Aber solche Dinge sind nicht für alle Unterrichtsthemen verfügbar und möglicherweise auch nicht bezahlbar. Mobile-Teaching dagegen ist täglich anwendbar, kostenfrei und vor allem: Unsere Schülerinnen und Schüler arbeiten digital und lernen den “normalen” Gebrauch und die vielfältigen Möglichkeiten in einer selbstverständlichen Art und Weise zu nutzen.

Arndt Wolkenhauer


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